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Webhygiene

Wie können wir uns vor Verselbstständigung und Missbrauch unserer persönlichen Daten im Internet schützen? Dies war die zentrale Frage, die der Referent Ernst Schulten in seinem gut besuchten Vortrag „Webhygiene“ am 25. Oktober 2016 sehr anschaulich erörterte.

Nachdem Hr. Schulten das interessierte Publikum darüber aufgeklärt hatte, wie viele Spuren der simple Besuch einer Website im Internet hinterlässt und welche Mengen an persönlichen Daten automatisch abgegriffen werden, erläuterte er seine „10 Regeln der Webhygiene“.

Der „Blick ins Kinderzimmer“ über verdeckt zugeschaltete Handy- und Computerkameras und die missbräuchliche Verwendung von Fotos für Dating- und Pornoseiten beeindruckten die Anwesenden sichtlich und unterstrichen die Aufforderung Schultens, vorsichtig und sparsam mit Apps und Tools umzugehen.

Am praktischen Beispiel zeigte er wichtige Sicherheitseinstellungen für Android-Geräte, erklärte nützliche Sicherheitstools sowie sinnvolle Add-ons zur Webhygiene (nachzulesen unter www.webhygiene.de).

Mit seinem lockeren und unterhaltsamen Vortrag gelang es dem Referenten, seine Zuhörer dafür zu sensibilisieren, wie wichtig es ist, nicht leichtsinnig alle angebotenen Gimmicks im Netz zu nutzen, seine Identität und seinen richtigen Namen nicht überall preiszugeben und sehr vorsichtig mit der Veröffentlichung von Fotos zu sein.

Ganz sicher hat dieser Vortrag alle Anwesenden dazu angeregt, ihr eigenes Verhalten im Netz und den Umgang mit persönlichen Daten zu überdenken. Denn wer legt schon Wert darauf, mit der Benutzung seiner elektrischen Zahnbürste einen akustischen Mitschnitt aus dem Badezimmer auf amerikanischen Servern abzulegen?

2016-10-26 Verena La Spina